Der Konzernabschluss 2025 der Prokon-Gruppe steht ab sofort im Bereich Investor Relations oder unter diesem Absatz zum Download bereit. Er zeigt die wirtschaftliche Entwicklung der Prokon eG gemeinsam mit ihren vollkonsolidierten Tochtergesellschaften und gibt damit einen ergänzenden Blick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der wesentlichen Gruppengesellschaften.
Der Konzernabschluss wird freiwillig erstellt und dient in erster Linie der zusätzlichen Information von Mitgliedern, Kapitalgebern und weiteren Interessierten. Anders als der Jahresabschluss der Genossenschaft ist er kein eigenständiger Beschlussgegenstand der Generalversammlung und bedarf daher keiner Feststellung durch die Mitglieder. Während der Jahresabschluss der Prokon eG erst nach seiner Bestätigung durch die Generalversammlung veröffentlicht wird, steht der Konzernabschluss bereits jetzt im Bereich Investor Relations zur Verfügung.
Gleichzeitig ist der Konzernabschluss Bestandteil des Vorstandsberichts. Daher können im Rahmen der Generaldebatte selbstverständlich auch Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Prokon-Gruppe gestellt werden.

Konzernabschluss der Prokon Regenerative Energien eG zum 31.12.2025

Der Konzernumsatz lag 2025 mit 116,4 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert. Während die Erlöse aus der Stromerzeugung aufgrund eines windschwächeren Jahres um 6,3 Mio. Euro zurückgingen, entwickelten sich andere Geschäftsfelder positiv: Die Umsätze aus Projektentwicklung und Bau stiegen um 3,3 Mio. Euro, im Energiehandel um 2,8 Mio. Euro. Damit zeigt sich erneut der Vorteil der breiten Aufstellung von Prokon.
Auch die internationalen Aktivitäten trugen zur stabilen Entwicklung des Konzerns bei. Während der Umsatz im deutschen Markt leicht rückläufig war, verzeichnete der Umsatz im europäischen Ausland einen Anstieg. In Polen und Finnland beschäftigt Prokon inzwischen insgesamt 36 Mitarbeitende, die dort die Projektentwicklung und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben.
Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 4,3 Mio. Euro. Er lag damit zwar unter dem Vorjahreswert, bewegte sich jedoch im Rahmen der Prognose. Wesentliche Ursachen waren die geringeren sonstigen betrieblichen Erträge sowie ein Anstieg im Bereich des Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwands. Das Eigenkapital stieg auf rund 309 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote lag weiterhin bei weit über 30 Prozent. Das Geschäftsguthaben der Mitglieder erhöhte sich auf rund 266 Mio. Euro.
Die Konzernzahlen zeigen, dass sich die langfristige Strategie von Prokon bewährt. Die Verbindung verschiedener Geschäftsfelder, die regionale Diversifizierung sowie die internationale Präsenz tragen dazu bei, dass sich die Unternehmensgruppe auch unter volatilen Marktbedingungen solide weiterentwickeln kann.